Vom Trampelpfad zur Autobahn

Jetzt möchte ich Dir erzählen, dass es wirklich nicht so schwierig ist sich eine neue Gewohnheit anzueignen. Wenn ich das kann, dann du erst recht.

 

Du möchtest

  • jeden Morgen Yoga/Sport machen?
  • deine Essgewohnheiten ändern?
  • endlich jeden Tag schreiben?
  • endlich ................(hier steht dein Wunsch)

 

Nun; alles was du tun musst ist einen Monat deines Lebens einsetzen. Oder wenn's besser tönt: Nur 30 Tage. 30 Tage; das ist nicht viel. Wenn man es ganz ganz genau nimmt sind es sogar nur 21 Tage. Das ist wissenschaftlich erwiesen.


Doch warum 30 Tage? Lange Zeit hielt man das Gehirn des Menschen für unveränderlich. Doch es kann in jedem Alter neue Verknüpfungen und Netzwerke aufbauen. Diesen fantastischen Vorgang nennen die Hirnforscher Neuroplastizität. Je öfter Zellen angesprochen werden, desto mehr Kommuni-kationswege bilden sie. Wenn du jeden Tag, 21 Tage lang, etwas für dein Ziel tust, verfestigst du den anfänglichen schmalen Trampelpfad zu einer breiten Strasse. Jetzt könntest du es so belassen, doch die restlichen neun Tage, für deine neue Gewohnheit, bauen die Strasse um in eine Autobahn. Dies wird eine neue Verbindung, die so stark ist, dass sie praktisch nicht mehr gestört werden kann.

Ist das nicht faszinierend? Unser Gehirn ist das einzige Organ, dessen Aufbau wir selbst verändern können und zwar mithilfe unserer Persönlichkeit. Das heisst; du kannst deinem Leben jederzeit eine neue Richtung geben. Es ist deine Entscheidung und der Schlüssel zum Erfolg sind Wiederholungen, Willenskraft und gezielte Handlungen.


Ich habe es selbst erfahren. Ich habe meinen Stoffwechsel umgestellt. Das heisst eigentlich nichts anderes als meine Ernährung verändert. Nun, ganz ohne Leitplanken ging es nicht. Ich habe mein Programm gefunden, dem ich vertraute und auch Menschen, die mich sehr dabei unterstützten. Was ich dir aber vor allem mitteilen möchte ist dies: Es braucht den richtigen Zeitpunkt und die bewusste Entscheidung zur Veränderung. Meistens stört einen ja etwas. Bei mir waren es die Jeans, die immer mehr kneiften und das Spiegelbild, das mir gar nicht mehr gefiel.

Die erste Woche der neuen Ernährung war ein Herantasten, die zweite Woche war für mich die Schwierigste, aber ich hatte mich ja entschieden....also blieb ich dran. Der Erfolg des schwindenden Gewichtes hat mich natürlich jeden Tag motiviert. Es klappt, yessss! Und ab der dritten Woche habe ich diese neue Strasse gespürt. Es hat sich tatsächlich eine Routine eingestellt, viele Handlungen waren langsam automatisiert und nach 21 Tagen war ich sehr stolz auf mich. Gar keine Frage, dass ich die restlichen 9 Tage auch noch anhängte. Und jetzt: Der Zwang ist weg, ES IST etwas Neues entstanden. Ein neues Verständnis fürs Kochen, für Nahrungsmittel, für die Menge der Nahrungszufuhr. Es ist erstaunlich mit wie wenig Kalorien der Körper gut und glücklich funktioniert.


Diese 30-Tage-Regel so intensiv und klar zu spüren hat mich umgehauen. Viele Male denkt man ja das Gegenüber brabbelt da einfach etwas, das es gelernt oder gehört hat. Nein, bei mir nicht mehr! Ich weiss nun wovon ich spreche. Es fühlt sich gut an.


Du kannst das auch. Befreie dich Schritt für Schritt aus alten Denk-, Handlungs- und Reaktionsmustern.

Es wird dich umhauen :-) und zwar positiv :-)



Schau gut zu dir.

Herzlichst

Maya

 


 

 

 

 

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